Motivation zum Laufen – 10 Tipps die dir garantiert helfen

Das Thema Motivation zum Laufen betrifft im Laufe der Zeit alle Läufer früher oder später. Gerade dann ist es wichtig aus solchen Motivationslöchern auszubrechen und sicher immer wieder aufs neue zu motivieren. Hierbei ist es egal ob es sich um Profiläufer, Laufanfänger oder ambitionierte Amateurläufer handelt – Motivationsprobleme kommen bei allen Sportlern vor. Um die Motivation zum Laufen hoch zu halten gibt es hier 10 tolle Motivationstipps die dich zum Laufen bewegen werden.

Tipp 1: Setze dir fest Lauftermine

Jeder kennt es selbst. Kann man seine Zeit und sein Training komplett selbst einteilen kommt es häufig vor, dass es nicht mehr in den Tag passt da viel unvorhergesehenes vorgefallen ist. Dann wird das Lauftraining einfach auf den nächsten Tag und dann noch weiter nach hinten geschoben. Um diesem Problem vorzubeugen empfiehlt es sich fest Lauftermine in deinen Kalender einzuplanen. Dann weißt du beispielsweise, dass dein Training am Montag 18:00 Uhr, Mittwoch 8:00 Uhr und Samstag um 9:00 starten sollte. Hast du deine individuellen Trainingstage und Lauftermine für dich festgelegt, werden diese zur Routine und du hältst dich auch daran.

Lauftraining direkt vor dem Start dank Motivationstipps

Tipp 2: Suche dir Laufpartner

Passend zum vorherigen Tipp kannst du die Motivation durch einen zusätzlichen Laufpartner enorm stärken. Hast du nämlich einen fixen Lauftermin mit einem Partner vereinbart hältst du dich viel eher an diese Abmachung als wenn du alleine laufen gehst. Diese fix gesetzten Termine helfen deiner Laufmotivation garantiert auf die Sprünge. Beachte bei der Wahl deines Laufpartner jedoch, dass er ungefähr auf deinem Niveau unterwegs ist bzw. sich auch gut anpassen kann. Nicht das du durch einen zu starken Laufpartner negativ motiviert wirst.

Tipp 3: Trainiere nach einem Trainingsplan

Endlich mal ein paar Minuten Auszeit vom harten Alltag, rein in die Laufschuhe* und los gehts. Das zwanglose Training macht Spaß und viele Läufer genießen es ganz unabhängig und spontan ihre Runden drehen zu können. Aber genau das kann sich auch gegenteilig auswirken und das Laufen rückt immer mehr in den Hintergrund. Wer hingegen einen Plan hat nach welchem er strukturiert trainiert wird auch Trainings durchführen auf die er vielleicht anfangs keine Lust hat und sich kurz überwinden muss. Das Gefühl nach einem erfolgreichen Lauftraining ist dann aber unbeschreiblich und erfüllend.

Tipp 4: Setze dir konkrete Ziele

Egal wie tief das Motivationsloch auch ist, hast du dir einmal dein konkretes Ziel festgelegt findest du damit immer wieder heraus. Diese Ziele können zum Beispiel sein: „Einmal in meinem Leben möchte ich einen Marathon laufen“ oder „Ich möchte die 10 Kilometer unter 40 Minuten laufen„.

Durch diese fest gesetzten Ziele weißt du dann bei jedem Training aufs Neue wofür du das machst und was du erreichen willst. Wichtig ist dann auch wenn du dein Zeil erreicht hast dir ein weiteres neues Ziel zu setzen das dich wieder weiter fordert um die Motivation hoch zu halten.

Patrick Pöschl am Weg zur neuen persönlichen Bestzeit über 10 Kilometer

Tipp 5: Bring Abwechslung in dein Training

Du läufst immer 3x pro Woche deine 30 Minuten, zudem im selben Tempo und vielleicht sogar die gleiche Strecke. Gewaltig und Gratulation dazu das du so fleißig bist. Doch mit der Zeit kann sich diese „Monotonie“ negativ auf deine Motivation auswirken und du verlierst die Lust und auch die Herausforderung fehlt dir. Bring daher Abwechslung in dein Training indem du unterschiedlich lange läufst und auch die Geschwindigkeit veränderst – also mehr Spaß und Abwechslung ins Training bringst. Wie wäre es mal mit einem Fahrtspiel, oder Hügelsprints? Vielleicht auch etwas Krafttraining* oder Lauf-ABC ins Training mit einbringen. Deiner Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Tipp 6: Entdecke neue Laufstrecken

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wie im vorherigen Punkt beschrieben laufen viele ihre geliebte „Hausrunde“ und sind eine Zeit lang sehr zufrieden damit. Doch irgendwann fehlt dann der Reiz. Hier kann das Entdecken neuer Laufstrecken wahre Wunder wirken. Laufe mal in den Wald, oder fahre ein Stück mit dem Zug und laufen zurück. Oder fahre mit dem Auto wohin und laufe dort eine Runde. Hier gibt es sehr viele Möglichkeiten um für Abwechslung zu sorgen. Auf Strava oder runmap.net kannst du dir diverse Laufstrecken ansehen und dich inspirieren lassen.

Lauftrainer Patrick Pöschl beim Laufen durch den Wald

Tipp 7: Melde dich für Wettkämpfe an

Für viele Läufer ist es ein kleiner Traum mal bei einem Laufwettbewerb teilzunehmen. Sei es ein Marathon oder ein 10 km Volkslauf. Jeder von ihnen hat seinen ganz speziellen Reiz. Um die Motivation aufrecht zu halten bzw. sich immer wieder aufs Neue zu motivieren helfen solche Laufwettbewerbe sehr. Man hat einen festen Termin vor Augen und möchte dort dann nach seinen ganz eigenen Leistungen gut abschneiden. So ist man auch motiviert auf den großen Tag hin zu trainieren. Hat man dann erst einmal Wettkampfluft geschnuppert will man meist immer mehr davon haben 🙂

Tipp 8: Schreibe dein Lauftagebuch

Was ist motivierender als auf seine tollen Leistungen zurückzublicken die man bereits erbracht hat? Unglaublich wie das damals war als man vor einem Jahr mit dem Laufsport angefangen hat. Keinen Kilometer konnte man am Stück laufen, heute sind es schon 10 Kilometer unter 60 Minuten. Solche Erfolge motivieren, das ist klar. Führe daher dein Lauftagebuch in deiner Lieblingsform. Durch die heutigen Laufuhren wird dein Training getrackt und es wird ein automatische Lauftagebuch geführt wo du alle deine Trainings bis ins Detail ansehen kannst. Zusätzlich gibt es auch Apps wie Strava wo man seine Trainings speichern und analysieren kann und sich zudem mit einer großen Community verknüpfen kann. Andere schreiben sich ihre Trainings gerne per Hand in ein Buch – hier kannst du ganz nach deinem persönlichen Empfinden dein Lauftagebuch führen.

Tipp 9: Nimm deine Lieblingsmusik oder Hörbücher zum Lauftraining mit

Musik kann motivieren – das ist ganz klar. Während andere die Ruhe in der Natur beim Laufen genießen lieben es die Anderen dabei Musik oder ihr Lieblingshörbuch zu hören. Einfach das Handy oder die Smartwatch aktivieren, Airpods oder andere Kopfhörer rein, Welt ausschalten und loslaufen 🙂 Dank Spotify, Audible* oder viele bekannte Podcasts zu den unterschiedlichsten Themen kannst du dein Training damit wie im Flug vergehen lassen 🙂

Tipp 10: Schau dir Lauf-Videos & Filme an

Wow, unglaublich was diese Spitzenathleten alles zu Stande bringen. Oder einfach nur faszinierend was diese Person für eine Transformation dank dem Laufsport zu Stande gebracht hat. Das Thema Laufen gewinnt immer mehr an Beliebtheit und auch die Masse an Filmen und Videos nimmt zu. Schau dir solche Videos und Filme regelmäßig an und dein Motivationslevel steigert sich garantiert.

Wie wäre es den mit dem Rekordversuch von Eliuid Kipchoge* als er in Wien versucht hat die 2-Stunden-Marke im Marathon zu knacken? Oder mit etwas Unterhaltungswert der Film „Sein letztes Rennen„* mit Dieter Hallervorden? Diese Filme oder auch Kurvideos bekannter Athleten lassen einen am liebsten sofort in die Laufschuhe steigen und loslaufen.

Zusammenfassung

Jeder von uns hat seinen ganz individuellen Tagesablauf und unterschiedliche Prioritäten. Für den Einen ist Laufen ein Ausgleich zum Alltag, für den Anderen ist es das Austesten seiner Grenzen. So unterschiedliche die Personen auch sind, so unterschiedlich ist der Antrieb. Und jeder von ihnen wird mal mehr und mal weniger Motivation zum Laufen verspüren. Wichtig ist sich hier niemals zu sehr unter Druck zu setzen und alle Faktoren mit einfließen zu lassen. Wie schlimm ist es wenn man seinem Körper mal Ruhe gönnt?

Um aus Motivationstiefs rauszufinden gibt es viele Tipps & Tricks die angewandt werden könnten. Anhand der Liste wird aufgezeigt, was erfolgsversprechende Motivationstipps sind die jeder anwenden kann. Such dir deine Lieblingstipps aus, hab Spaß am Laufen und gehe raus in die Natur und genieße die Bewegung.

Jedem fällt es mal leichter und mal schwerer sich zum Laufen zu motivieren. Wer jedoch seine Ziele festgelegt hat und weiß was er erreichen möchte, dem fällt es leichter sich auch an schwierigen Tage in die Laufschuhe zu zwängen und loszulaufen.

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